Ein Goblin mehr oder weniger
Von Christina (Meisterin)
Hierbei handelt es sich um ein Heldenwerk aus dem Sammelbrand "Die neunfingrige Klaue".
Aus Meistersicht muss ich sagen, dass sich meine Gruppe Null an die Vorgaben dieses Heldenwerkes gehalten hat. Ich war im Grunde gezwungen den vorgegebene Ablauf im Heldenwerk vollkommen zu improvisieren. Das ist in Ordnung, will ich doch, dass meine Gruppe sich kreativ austoben kann. Dafür lässt das Heldenwerk aber auch genug Raum.
Erstmal vorneweg Groink, der kleine Goblinjunge kam mega gut an. Den haben alle gleich ins Herz geschlossen und so hatte ich jemanden an der Hand, der die Gruppe ein wenig an den Anhaltspunkten des Heldenwerkes entlang manövrieren konnte. Es war von Anfang an zu spüren, dass die Gruppe sehr mit den Goblins symphatisiert hat und entsprechend ungehalten auf die vermeintlichen Unfälle bei dennen einige Goblins zu Tode kam reagiert hat. Die Büttel waren gleich die korrupten und unfähigen Schweine, dennen man keine 2 Meter über den Weg getraut hat und so hat man gleich angefangen die Nachbarschaft auseinander zu nehmen. Dabei hat sich meine Gruppe sehr schnell auf die Kanalisiation gestürzt. Was im Endeffekt dazu führte, dass sie das Haus den Endgegners sehr schnell ausfindig gemacht hatten.
Ergebnis dieses Heldenwerkes war es im Grunde, dass die Gruppe sich eindeutig auf die Seite der Goblins geschlagen haben und alles was nur den Anschein von Stadtgarde machte, wurde argwöhnisch beäugt. Somit war im Grunde schon klar auf welche Seite sich die Gruppe beim Heldenwerk "Die Thorwaler Trommel" stellen würde.
Die Thorwaler Trommel
Von Christina (Meisterin)
Dieses Abenteuer bieten für den/die Meister/in sehr viele Möglichkeiten zu improvisieren. Ein klassisches Railroading ging für mich bei diesem Heldenwerk gar nicht. Die Vorgaben sind in meinen Augen sehr wage und wenig festgezurrt, was den Spielern viel Freiraum bietet und für den/die Meister/in entsprechend herausfordernd werden kann.
Auf dem Soundtrack zur Winterwacht findet man auch den entsprechenden Track für den Atmaskot Umzug, der die Stimmung noch etwas weiter anheizen kann.
Die Gruppe hat sich von vornherein gegen den Umzug positioniert und sich politisch sehr engagiert, was zu einigen hitzigen Diskussionen geführt hat. Einige schlossen sich den Protestanten direkt an, während andere eher Angst hatten, der offene Widerstand würde zu noch mehr Repressialen seitens der Stadtgarde führen. Hier sollte man als Meister/in aufpassen, dass die verschiedenen politischen Ansichten nicht zu Streit innerhalb der Gruppe führen und diese sogar entzweien.