Wir Spieler stellen uns vor...

Christina (Meisterin)

 

Ich spiele seit über 25 Jahren DSA und gehöre damit wohl schon zu den alteingesessenen Hasen, bin aber trotzdem noch für alles Neue DSA betreffend zu haben. Besonders den Meta Plot verfolge ich mit Interesse und versuche auch Abenteuer anzubieten, die sich mit der lebendigen Geschichte Aventuriens beschäftigen.

 

Zu DSA gekommen bin ich damals zu Zeiten meiner Ausbildung. Eine damalige Freundin und Arbeitskollegin hat mich zu einer Gruppe mitgeschleift und ich war sofort angefixt. Angefangen habe ich mit DSA 3, hatte zu DSA4 Zeiten eine Pause oder schlicht, keine Gruppe für DSA4 sondern nur eine für DSA3 und bin dann mit DSA5 wieder eingestiegen. Ich persönlich mag die fünfte Edition sehr gerne und ich möchte mich auch nicht am ewig schwelenden Streit, welche Edition jetzt die Beste ist oder war, beteiligen. 

 

Eingestigen bin ich als Spielerin, meistere jetzt aber schon seit bestimmt 20 Jahren und habe viel Spass daran. Tatsächlich bereitet mir das Meistern mehr Freude als selbst zu Spielen, womit ich, glaube ich, eine Minderheit darstelle. Oder zumindest dahingehend, dass ich nicht das Bedüfnis habe selbst auch mal wieder Spieler zu sein. 

 

Was mich als Meisterin auszeichnet ist vielleicht das Talent Atmosphäre zu schaffen und bei meinen Spielern Emotionen aus zu lösen, dass sie das was ihren Charakteren passiert auch wirklich hautnah spüren. Und ich glaube, es liegt mir NSC's gut zu interpretieren und auch ihre Fremd- oder Andersartigkeiten wiederzugeben. 

 

 

Kim (Vanoza Engstrand und Frannah von Rabenmund)

 

Hallo, mein Name ist Kim. Ich bin 34 Jahre alt (Stand 2026) und komme aus Hannover.
Derzeit spiele ich in zwei festen Runden: montags verkörpere ich Vanoza Engstrand, mittwochs spiele ich Frannah von Rabenmund.

 

Zum Pen & Paper – genauer gesagt zu Das Schwarze Auge – bin ich durch meine jetzige Ehefrau gekommen. 2019 habe ich mit DSA 5 meine ersten Schritte in dieses Hobby gemacht. Inzwischen ist Pen & Paper zu meiner größten Leidenschaft geworden.

 

Besonders liebe ich Charaktere mit Ecken und Kanten. Persönliche Schwächen, schwierige Lebensabschnitte oder einschneidende Wendepunkte gehören für mich zu einem guten Charakter einfach dazu. Deshalb versuche ich bereits bei der Charaktererschaffung prägende Ereignisse in die Hintergrundgeschichte einzubauen – Momente, die später vielleicht wieder auftauchen und das Leben, die Werte oder sogar das gesamte Selbstbild des Charakters auf den Kopf stellen können.

 

Mich fasziniert vor allem die Charakterentwicklung. Man kann zwar eine grobe Idee haben, wohin sich eine Figur entwickeln könnte, doch meine Erfahrung zeigt: Die wirklichen Wendungen entstehen erst im Spiel. Die Ereignisse am Spieltisch formen den Charakter oft ganz anders, als man es ursprünglich geplant hatte – und genau das macht für mich den Reiz aus.

 

Ein besonders wichtiger Teil des Spiels ist für mich die Immersion. Ich versuche, mich möglichst vollständig in meine Figuren hineinzuversetzen – so zu denken, zu fühlen, zu sprechen und zu handeln wie sie. Dabei helfen mir viele kleine Dinge: das Führen von Ingame-Tagebüchern, Kleidung im Stil des Charakters (ja, manchmal driftet das schon fast in Cosplay ab) oder passende Requisiten. Für Frannah von Rabenmund habe ich mir beispielsweise sogar eine 19-saitige Lyra besorgt und angefangen, darauf zu spielen.

 

 

Julia (Thallian von Sturmfels)

 

 

Jürgen (Artach)

 

 

Zarah (Nissara)

 

 

 

Tobias (Jegoro)

 

Mein Name ist Tobias, bin 1982 geboren (wem das Alter so wichtig ist, kann es gern nachrechnen. Wer mich nach meinem Alter fragt, hört von mir stets sofort die Zahl 33 – seit Jahren).

Seit einiger Zeit wohne ich vor den Toren Hannovers und beschäftige mich neben vielen anderen Dingen auch mit Pen & Paper Rollenspiel.
 

Im Jahre 2003 habe ich im AD&D meine ersten Rollenspiel-Gehversuche gemacht.

Seither in verschiedenen Systemen daheim, unter Anderem DSA 3 ausprobiert und viel DSA 4 bzw. 4,1 gespielt. 
Als Charakterspieler mit einem Faible für Support-Charaktere bin ich in Aventurien nicht selten mit Ordenskriegern oder Schurken unterwegs und freue mich sehr zu sehen, wie sich der Charakter im Laufe des Abenteuers entwickelt.

 

Lange Jahre habe ich mit einem Kavalier der Rahja aus Südaventurien DSA 4.1 gespielt. Da dieser in der aktuellen Kampagne zu alt für einen Abenteurer ist, tritt nun sein Sohn Jegoro Kruschin – ebenfalls ein Kavalier der Rahja – in des Vaters Fußstapfen.

Dieser trägt jedoch den Familiennamen seiner bornländischen Mutter – ein Angebot an die Spielleitung für einen weiteren Handlungsstrang.
 

Damit gebe ich nach vielen Jahren Pause einem System wieder eine Chance, welches ich eigentlich schon aussortiert habe.

Das schwarze Auge bietet eine wundervolle, immersive Welt mit tiefer, großartiger Lore, bringt aber bedauerlicherweise eines der meist frustrierenden (weil auf Misserfolg ausgelegten) Würfelsysteme mit.

 

In diese Runde bin ich durch unsere Spielerin Kim gekommen, die mich dazu ermunterte, DSA noch einmal als Spieler eine Chance zu geben.
 

Als Spieler, der auf Würfelvermeidung setzt und sämtliche Aktionen versucht auszuspielen, versuche ich mich nun im DSA 5 mit der Hoffnung, die an sich schöne Spielwelt erneut zu erkunden, ohne am traditionell verkorksten Regelwerk zu verzweifeln.
 

Rollenspiel erlebe ich optimalerweise wie einen guten Kinofilm. Ich erfreue mich an einer intensiven Atmosphäre, einer gut durchdachten Story und an Mitspielern, die mich zum Einen überraschen, zum Anderen aber auch mit individuellem Charakterspiel zu begeistern wissen, so dass ich mich regelmäßig daran erfreue, wenn deren Charaktere Spot erhalten.
 

Dementsprechend bin ich weder Regelfuchs noch Powergamer.

Vermutlich liegen mir deshalb auch die klassischen Nebenrollen.

 

Obwohl ich mich schon als ernsthaften Hobbyisten bezeichne, bin ich als Spieler wenig strukturiert. Meine Charaktere dafür meistens sehr wohl. Fast serienmäßig haben diese ein gutes (Namens-)Gedächtnis, damit ich wichtige Dinge im Zweifel ohne Malus bei der Spielleitung nachfragen kann. Gern spiele ich auch Pragmatiker, die bereit sind zu tun, was notwendig ist, sich gern in rechtlichen und moralischen Grauzonen aufhalten und um die eine oder andere bissige Bemerkung selten verlegen sind.

 

Viel Arbeit in Notizen und Verwaltung ist bei mir eher selten. Dafür liebe ich es, Hintergründe für meine Charaktere auszuarbeiten und der Spielleitung hier Handlungsoptionen in die Hand zu geben.

Letztlich arbeiten Spieler und Spielleitung ja Hand in Hand.


 

 

 

Christian (Rahil)

 

 

Alexander (Alrik Grauwasser)

 

 

 

 

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